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Praxis Dr. med. Erik-C. Miller |
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Beurteilung des
Zervixschleims
nach Billings
Zum Zeitpunkt des
Eisprungs hin wird der
Schleim durch veränderte hormonelle Einflüsse
(Östrogene) flüssiger und seine Konsistenz erlaubt
das Ziehen
von Fäden, wie das Ärzte-Ehepaar Evelyn und John
Billings
beobachteten.
Die Methode basiert auf der Protokollierung dieser Schleimveränderungen: Phase 1 Mit Beginn der Regelblutung fallen alle Hormone auf ihren tiefsten Stand. Der Schleim ist aber naturgemäß während der Blutung nicht zu differenzieren. Phase 2 Unmittelbar nach der Menstruation beginnen die Östrogene langsam wieder anzusteigen. Es wird noch sehr wenig Schleim produziert: Man nennt dies auch die trockenen Tage. Phase 3 Der Östrogenspiegel im Blut steigt zum Eisprung hin weiter stetig an, der Schleim ist weisslich (manchmal etwas gelblich) und zunehmend klebrig. Phase 4 2 - 3 Tage vor dem Eisprung erreichen die Östrogenwerte ihren höchsten Wert, der Schleim wird heller, dicker und es können Fäden von mehreren cm Länge gezogen werden (Spinnbarkeit des Schleims). Unter einem Mikroskop kann man das sog. "Farnkrautphänomen" feststellen. Diese Zeit nennt man auch die nassen Tage. Phase 5 Nach dem Eisprung bildet sich in den Eierstöcken der Gelbkörper (Corpus luteum), der das Hormon Progesteron produziert, dass zu einer Temperaturerhöhung führt und den Schleim wieder klebrig und trübe macht. Fäden können nicht mehr gezogen werden. Phase 6 Zum Regeltermin hin wird der Schleim immer weniger und wässrig. Vorteile: Absolute Unschädlichkeit und das Unterbleiben aller Manipulationen, die den sexuellen Akt in irgendeiner Weise beeinträchtigen könnten. Nachteile: Der Schleim muss täglich - zwischen den Fingern oder auf einem Stückchen Toilettenpapier - geprüft, die Ergebnisse exakt protokolliert werden. Erst nach einer Beobachtung von mehreren Zyklen, wenn man in der Beurteilung und Zuordnung (zusätzlich Temperatur messen) ausreichend sicher ist, kann die Methode benutzt werden. Natürlich wird der Schleim auch durch bakterielle Infektionen in der Scheide aber auch Stress verändert. Dies kann zu Fehlinterpretationen führen. Im Falle von Zwischenblutungen versagt die Methode ganz; sie ist deshalb - allein angewendet - sehr unsicher, PEARL -Index 5 - 15. Besser ist es, sie in jedem Falle mit der Temperatur methode und evtl. auch Hormonmessungen im Urin zu kombinieren. We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it. Top Next |