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 Praxis Dr. med. Erik-C. Miller 
                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Die Drei-Monats-Spritze  w

Jede Verhütung, die als Depot erfolgt, hat einen großen Vorteil: Man muss sich nichtständig  um die Verhütung kümmern.

Nachteil: Die Drei-Monats-Spritze kann nicht wieder "entfernt" werden.

Aus diesem Grund sollte die Verträglichkeit der Drei-Monats-Spritze unbedingt vorher getestet werden. Dies geht auch sehr leicht, da alle Depotmethoden eins gemeinsam haben: Sie bestehen nur aus einem einzigen Hormon, und zwar immer dem Gestagen. Man kann also durch die Gabe eines solchen Gestagens in Tablettenform - die sog. Minipille - vorher ausprobieren (etwa 3 Monate), ob die Gestagene auch tatsächlich gut vertragen werden.

Dies ist allerdings nur selten zu erwarten; da es sich ja in allen Fällen um die alleinige Gestagengabe handelt (Pille und Vaginalring sind Östrogen- Gestagen- Kombinationen), sind negative Nebenwirkungen vorprogrammiert. Der hohe Gestagen-Spiegel im Blut bewirkt meist starke psychische Nebenwirkungen: Depressionen. Ausserdem wird das Liebesleben nachhaltig gestört, die Libido wird deutlich herabgesetzt.

Die Drei-Monats-Spritze gibt es schon sehr lange; sie wurde früher nur zur Verhütung bei debilen (schwachsinnigen) Frauen eingesetzt, wo die absolut sichere Verhütung im Vordergrund steht: Pilleneinnahme kann niemand sicher garantieren, die Spirale kann unbemerkt gezogen werden.

Es gibt in Deutschland 2 Präparate:

1. Depo-Clinovir (Medroxyprogesteronacetat, MPA) - Kosten der Spritze ca. € 30.

2. Noristerat (Norethisteronacetat, NETA) - Kosten der Spritze ca. € 25.

Beide Präparate müssen alle 12 Wochen (3 Monate) gespritzt werden, bei Noristerat werden die ersten 3 Folgespritzen im Abstand von 8 Wochen gegeben, man "schleicht sich mit dem Gestagen ein".

Aus alleiniger Sicht des Gestagens ist dem Noretisteronacetat deutlich der Vorzug zu geben.

Die Methode kommt allerdings in Kombination mit einem Östrogenpräparat durchaus in Frage. Die Einstellung sollte allerdings einem Frauenarzt überlassen werden, der sehr gute endokrinologische Kenntnisse hat, also Hormonspezialist ist.

We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it.


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