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Praxis Dr. med. Erik-C. Miller |
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Diabetes
mellitus Typ II
Kennzeichen: Relativer Mangel am Hormon Insulin Diese Form des Diabetes mellitus ist mehr eine Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters und ist zunächst auch keine Zuckerkrankheit sondern beginnt mit einer Störung des Fettstoffwechsels. Basis sind Fehlernährung (Überernährung) und Bewegungsarmut. Allerdings spielt auch ein Gen (PTPN 1) dabei eine Rolle, dass bei 35 % der Bevölkerung vorkommt. Eine andere Gen-Variante, die bei 45 % vorkommt, schützt vor Diabetes. Wir zählen in Deutschland zur Zeit etwa 6 bis 7 Millionen Diabetiker vom Typ II, etwa jeder 10. Mitbürger ist erkrankt; allerdings soll die Dunkelziffer (noch nicht entdeckte Fälle) sehr hoch sein. Lassen Sie bei Ihrem Arzt mindestens einmal jährlich den Blutzucker messen: Kleiner Pikser in den Finger. ![]() Am Anfang der Krankheit steht deshalb meist die Gewichtszunahme (Adipositas) und damit - wieder: meist - zusammenhängend eine Blutdruckerhöhung (Hypertonie). Diese beiden Symptome findet man fast immer: 85 % aller Typ II-Diabetiker sind übergewichtig, der BMI liegt über 25. ![]() Kennen Sie Ihren BMI? Wenn nicht, Sie können ihn leicht ausrechnen: .Hier können Sie testen, ob bei Ihnen ein besonderes Risiko für Diabetes besteht: .Bedingt durch die Zunahme an Fettgewebe werden die Zellen unempfindlicher (resistent) gegen Insulin; prüfen Sie, ob Ihre Zeichen auch auf Insulinresistenz stehen: Ein Hüftumfang unter 100 cm schließt eine Insulinresistenz bei beiden Geschlechtern praktisch aus. Vier Punkte oder mehr? Dann haben Sie schlechte Karten und sollten Ihren Lebensstil umstellen, und zwar sehr schnell, vielleicht ist es noch nicht zu spät, Sie wissen ja: Wer
zu
spät kommt,
den bestraft das Leben
Und das können Sie getrost wörtlich nehmen. Wer "nur" 2 oder 3 Punkte hat sollte nicht vorschnell frohlocken, er ist keineswegs aus dem Schneider, für Ihn gilt das Folgende genauso. Setzten Sie Ihre rosa Brille
besser ab! Zweckoptimismus
hilft nicht, aber auch kein Pessimismus. Denn: Auf 1 Diabetiker kommen
2 Bürger, die bereits eine Vorstufe haben, also eine
gestörte
Glukosetoleranz. Lassen Sie bei Ihrem Arzt ruhig mal einen
Blutzuckerwert bestimmen, besser, unterziehen Sie sich einem
Toleranztest. Dabei
müssen Sie 75 g Glukose
trinken und die
Blutglukosewerte werden über 3 Stunden bestimmt. Leider
müssen Sie diese Zeit im Sprechzimmer Ihres Arztes verbringen,
Bewegung würde den getrunkenen Zucker zu schnell abbauen.Was können Sie noch tun? Stellen Sie Ihre Ernährung um, weniger Fette (NICHT Cholesterin), mehr Ballaststoffe, Früchte besser frisch (Obst und Gemüse) als zu stark vergoren (Alkohol). Besser Bewegung an frischer Luft als Nikotindampf vor dem Fernseher. Treiben Sie Sport. Es muss nicht viel sein, 3 - 4 mal 30 min pro Woche (nicht im Jahr) reichen; also 15 min pro Tag, das kann jeder schaffen, auch Sie: Essen und Trimmen, beides muss stimmen! Geben Sie sich einen Ruck und fangen Sie an, nicht morgen, heute. Jeder Tag zählt. Denken Sie daran, dass Komplikationen drohen: Durchblutungsstörungen z.B.: Alle 19 Minuten muss in Deutschland einem Diabetiker ein Fuss (Bein) amputiert werden! We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it. Top Next |