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 Praxis Dr. med. Erik-C. Miller 
                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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                                           Diabetes mellitus
Typ I
Schwangerschaft
Typ II
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Diabetes mellitus

Die Volkskrankheit in Deutschland schlechthin; etwa jeder 10. Mitbürger leidet an dieser "Zuckerkrankheit". Es handelt sich um einen Insulinmangel, relativ oder absolut.
Allerdings gibt es verschiedene Formen, die sich stark unterscheiden:

Nur sehr Wenige haben diese Erkrankung seit ihrer Jugend, den sog. Typ I-Diabetes.

Bei der überwiegenden Zahl der Erkrankungen handelt es sich um den Typ II, eigentlich zunächst eine Fettstoffwechselstörung, deshalb findet sich dieser Typ der Erkrankung auch eher im fortgeschrittenen Alter. Er ist mit geeigneter Lebensführung vermeidbar.

Eine weitere sehr wichtige Form der Zuckerkrankheit ist der Gestationsdiabetes als die Störung der Glukoseverwertung in der Schwangerschaft.

Wie stellt man sie Diagnose "Diabetes mellitus"?

Ganz einfach indem man den Blutzucker, besser die Blutglukose, misst. Die Angabe der Messwerte erfolgt entweder in mmol/l (gebräuchlich in der ehemaligen DDR und in England, modernerer Wert) oder in mg% (= mg/100ml = mg/dl, gebräuchlich in Westdeutschland und den USA) - hier eine Umrechnungstabelle:

Umrechnungstabelle

Ein Blutzucker von 200 mg% (11 mmol/l) oder mehr irgendwann im Verlauf eines Tages gemessen oder ein Nüchternblutzucker von 126 mg% (7 mmol/l) oder höher.
Meist wird beim Verdacht auf eine Zuckererkrankung ein Test (oraler Glukose-Toleranz-Test [oGTT]) durchgeführt: Nach einem Nüchternblutzucker wird ein Trunk mit 75 g Glukose genommen; danach erfolgen weitere Blutzuckerkontrollen bis zu 3 Stunden.

Normal sind Blutzuckerwerte im Tagesverlauf von 80 - 120 mg% bzw. 4,5 - 6,7 mmol/l. Meßwerte nach dem Essen (postprandial) dürfen auch etwas höher liegen, ohne gleich als krank eingestuft zu werden. Bei Schwangeren liegen diese Werte insgesamt niedriger: 60 - 100 mg% bzw. 3,4 - 5,5 mmol/l, sie sind hier aber auch nach einem Essen kaum höher w.

Gemessen wird der Blutzucker mit Geräten, die kleiner sind als ein Handy und die es mittlerweile - besonders für Kinder - in jedem beliebigen Design gibt:

BZ-Messgeräte

Damit kann jeder zu hause oder unterwegs sehr bequem seinen Blutzucker messen. Das muss nicht an der Fingerbeere sein, Sie können an jeder beliebigen Hautstelle messen, allerdings verfälschen sich die Werte bei zu kalter Haut.

Wie lange ein Diabetes besteht, besser wie hoch die Blutzuckerwerte der letzten 100 Tage (im Mittel) waren, gibt die Bestimmung des HbA1c im Blut an. Jeder Diabetiker sollte einen Pass haben, in dem alle wichtigen Werte vermerkt sind.

Liegt Ihr Blutglukose-Spiegel im Tages- und Nachtverlauf unter 180 mg% (10 mmol/l) und nüchtern nicht höher als 110 mg% (6 mmol/l), können Sie sehr zufrieden sein. Oberhalb dieser Werte stellen sich Komplikationen zügig ein.

Diabetes mellitus ist eine lebenslange Herausforderung, man muss sie - leider - annehmen, eine Heilung ist derzeit nicht (vielleicht am Horizont) erkennbar; aber die heute verfügbaren Hilfen machen die Annahme wesentlich leichter, als noch vor einigen Jahren.

Wichtige Adressen im Internet (Bild anklicken):

DDB, für Kinder und Jugendliche BDKJ
Selbsthilfegruppe Insuliner, Club für jugendliche Diabetiker Generation-D.


We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it.

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