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Noch bis vor 2000 Jahren dachten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe und das Weltall wölbe sich wie eine Halbkugel darüber. ![]() Obwohl bereits Aristoteles von Samos vor etwa 2300 Jahren (um 265 v. Chr.) Vorstellungen hatte, die unserem heutigen Weltbild entsprechen, konnte er sich gegen die Kirche nicht durchsetzen. Das Weltbild blieb geozentrisch (von Geos die Erde) oder ptolemäisch nach dem wichtigsten Verfechter Ptolemäus, der sich bemerkenswerter Weise falsch auf Aristoteles berief. Das die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel ist, machte der Kirche später kein Problem, im Gegenteil hielten schon die Pythagoreer 525 v. Chr. die Kugel für den "vollkommeneren" Körper. Eudoxus von Kuidos beschrieb etwa 400 v. Chr. die Erde als Globus mit Gradnetz. Allerdings setzte sich dann im 16. Jahrhundert doch langsam durch, dass die Sonne den Mittelpunkt unseres Sonnensystems bildet und die Erde die Sonne umkreist und nicht umgekehrt: Das heliozentrische System (von Helios, der Sonne). Es wurde auch kopernikanisch nach Kopernikus genannt, der als erster 1543 die früheren Theorien aufgriff; trotzdem wurden Vertreter dieser "Theorie" noch immer von der heiligen Inquisition verfolgt. Giordane Bruno wurde am 16. Februar 1600 noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht widerrief. Galileo Galilei war schlauer, er widerrief und murmelte nur die berühmt gewordenen Worte: "Und sie bewegt sich doch". Er wurde deshalb nicht verbrannt, sondern erhielt 1633 lebenslangen Hausarrest. Wie ist das alles entstanden, wie sehen wir das Ganze heute? Vor etwa 15 Milliarden Jahren (manche glauben sogar noch etwas früher) gab es einen Urknall und unser heutiges Weltall entstand; vielleicht gab es auch vorher schon Materie. Seitdem dehnt sich der Weltall kontinuierlich aus; es war Einsteins wohl einziger Fehler indem er glaubte es schrumpfe. Das Weltall besteht aus unzähligen Galaxien. Unsere Galaxie, zu der unser Sonnensystem zählt, heißt "Michstrasse" oder "Galaxis". Alle etwa 6.000 Sterne, die wir von der Erde aus am Nachthimmel sehen, gehören zur Milchstrasse.. Da nur die Sterne selbst leuchten, können wir die anderen Planeten und auch unseren Mond nur sehen, weil die Sonne sie anstrahlt und das Licht reflektiert wird. Das wissen wir auch deshalb, weil manchmal die Reflektion verhindert wird, weil ein „Gegenstand“ zwischen Sonne und angestrahltem Objekt die Reflektion verhindert: z.B. Mondfinsternis. ![]() Und steht der Mond zwischen Sonne und Erde kommt es zur Sonnenfinsternis. ![]() Wenn man nachts den Sternenhimmel betrachtet entdeckt man, dass die Sterne besondere Formen oder Muster bilden, die sogenannten Sternbilder, von denen man insgesamt 88 unterscheiden kann. Den Großen und den Kleinen Wagen hat fast jeder schon einmal gesehen. Auf die große Bedeutung der Sterne schon für unsere Vorfahren weisen die astrologischen Sternzeichen hin. Es gibt 12 verschiedene, die unterschiedlichen Zeichen im Jahr zugeordnet werden, ähnlich den Monaten. Top Next |