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Praxis Dr. med. Erik-C. Miller |
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Infektionsprophylaxe Die beste Vorsorge vor Infektionen ist neben der Impfung, so dies möglich, natürlich die Verhinderung. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Gegen Virusinfektionen, die allgemein auch - nicht ganz korrekt - als "Kinderkrankheiten" bezeichnet werden, sollte man sich impfen lassen. Impfen ist alternativlos. Prüfen Sie also Ihren Impfstatus und bitten Sie Ihren Arzt um die nötigen Impf-Auffrischungen. Aber auch wenn man z.B. gegen Grippe geimpft ist, sollte man eine Ansteckung - die dann zwar sehr viel abgeschwächter verläuft - nicht provozieren. Meiden Sie in der kalten Jahreszeit größere Menschenansammlungen und besuchen Sie möglichst keine bereits infizierten Personen, schon gar nicht mit Kindern. Stärken Sie Ihre Immunabwehr durch viel Bewegung, richtige Ernährung und die Einnahme von Zink und Selen. Auch ein wöchentlicher Saunagang schützt ungemein. Lassen Sie vor Reisen prüfen, ob Sie ausreichenden Schutz gegen Keime der Region haben, die Sie besuchen wollen, auch hier können Sie sich durch Reiseimpfungen schützen. Wie steht es aber mit Genitalinfektionen? Hier gilt prinzipiell das Gleiche, etwas übersetzt. Lassen Sie sich gegen Infektionen der Scheide impfen, die Impfung ist sehr wirksam. Sie erfolgt mit abgeschwächten Laktobazillen (Gynatren ®), den Milchsäurebakterien, die als körperliche Abwehr die Scheide besiedeln. Sie sollten darauf achten, dass immer genügend Milchsäurebakterien (nach Ihrem Entdecker, einem Münchener Frauenarzt, auch Döderlein-Bakterien genannt) in der Scheide vorhanden sind. Leider ist das nicht so einfach zu prüfen, wie beim Auto die Tankfüllung. Machen Sie es einfach so, wie sie es auch mit dem Tanken halten würden, wenn die Tankanzeige defekt wäre: Öfter Tanken, also öfter Milchsäurebakterien in die Scheide einbringen. Zwar gibt es dafür auch Fertigpräparate beim Apotheker (Döderlein-Med®), werden diese aber nicht kühl gelagert, enthalten sie auch keine lebenden Bakterien mehr. Lassen Sie sich vom Apotheker mal eine Schachtel geben, sie ist leider bestimmt nicht kalt. Aber holen Sie sich die Milchsäurebakterien doch frisch aus dem Supermarkt: Joghurt. Lassen Sie sich zum Einbringen in die Scheide von Ihrem Frauenarzt einen Inserter oder Applikator geben oder benutzen Sie einen Tampon. Wenn Sie das etwa alle 2 Wochen machen, haben Sie eine optimale Pflege. Benutzen Sie keine Intimsprays oder Ähnliches, sie zerstören nur Ihre natürliche Flora. Sie können noch weitere vorbeugende Massnahmen treffen. Die häufigste Infektionsquelle ist für Frauen - nicht Männer - die Toilette. Nach dem "kleinen Geschäft" wischt sich eine Frau, die eine Infektion hat, ab. Trotz Papier wird sie gelegentlich mit den Keimen in Berührung kommen und sie mit der Hand aufnehmen. Sie ist im Bereich der Toilettenkabine genauso vorsichtig wie Sie auch, sie berührt sonst nach Möglichkeit nichts. Sie wird aber, um die Kabine wieder zu Verlassen, den Riegel anfassen und auch die Klinke. Und jetzt kommen Sie, es pressiert schon arg. Sie nehmen die Keime von Klinke und Riegel auf und bringen Sie beim Abwischen in Ihren eigenen Genitalbereich. Und Sie denken immer, indem Sie sich nicht hinsetzen und nichts anfassen, bannen Sie jede Infektionsgefahr. Natürlich werden Genitalinfektionen, wie der Name ja schon sagt, auch beim Geschlechtsverkehr übertragen. Eine Infektion könnten also auch "Grüße" der Geliebten Ihres Mannes sein.... Verdächtigen Sie ihn aber nicht zu früh. Meist haben Sie die lieben Tierchen aufgegabelt. Männer desinfizieren ihren Penis übrigens leicht mit "Hochprozentigem", also Schnaps. Ein Alkohol-Bad überstehen Bakterien nicht. Das ist wie vor der Operation, dabei wird die Haut auch mit Alkohol desinfiziert. Aber Spass beiseite, wählen Sie Ihre Sexualpartner mit ausreichender Sorgfalt aus: Wer auf
die Falschen
setzt kann bestraft werden.
We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it. Top Next |