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 Praxis Dr. med. Erik-C. Miller 
                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Selen

Das Selen wurde im Jahr 1817 von Jöns Jakob Berzelius als Element entdeckt. Der Name Selen ist von "Selene" [griechisch für Mond] abgeleitet.
Selen in Form von Natriumselenit hat sich als Krebsvorsorgemittel (Präventivum und Zusatztherapeutikum bei Krebs) und zur Vorbeugung anderer Krankheiten, auch Grippe, einen Namen gemacht und ist - ähnlich dem Zink - breit etabliert. Es kommt im menschlichen Organismus nur in sehr geringen Konzentrationen vor, gleichwohl ist es Bestandteil von 35 Enzymen. Selen spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion der Schilddrüsenhormone, genauer bei der "Aktivierung" von Thyroxin (T4) zu Trijodthyronin (T3).

Ein Mangel muss also fatale Folgen haben und:
Deutschland gehört zu den selenarmen Gebieten der Welt.
Innerhalb Deutschlands gibt es dazu noch ein Nord-Süd-Gefälle. Bodenproben in Schleswig-Holstein enthalten dreimal soviel Selen wie die aus Bayern. Bayern sind also im wahrsten Sinne des Wortes besonders arm dran:

Selenkarte

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht von einem täglichen Bedarf von 30 bis 70 µg für Menschen ab dem 16. Lebensjahr aus. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei älteren Menschen, Rauchern, Krebspatienten und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann ein erhöhter Selenbedarf bestehen.

Der Bedarf von 50 µg liegt meist deutlich über der mit der üblichen Nahrung zugeführten Menge, besonders in Bayern müssen die unten angegebenen Selen-Mengen noch deutlich nach unten korrigiert werden und wer isst schon täglich Weizenkleie, Sesam, Niere oder Leber, Hering, Thunfisch oder gar Paranüsse?

Selen in der Nahrung

Die Selen-Zufuhr als Trinkampullen (1 Ampulle mit 50 µg Selen pro Tag) kostet täglich etwa 1 €.
Speicheln Sie die Ampulle im Mund gut ein, bevor Sie sie hinunterschlucken.

Selen spielt aber nicht nur für die Prävention von Krankheiten eine wichtige Rolle. Selen wird auch zur Abschwächung der Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie gegeben. Allerdings werden hier sehr viel höhere Dosis gebraucht: An behandlungsfreien Tagen jeweils 300 µg/Tag (= 3 Trinkampullen á 100 µg); unter der Therapie Steigerung der Dosis auf 1g/Tag. Nach Abschluss der Behandlung sollten Krebspatienten weiter 100 µg Selen (1 Trinkampulle á 100 µg) zu sich nehmen. Allerdings nicht zusammen mit Vitamin C, dann haben Sie von Beidem nichts. Also wie immer nüchtern mit Abstand zum Essen.

Eine große Studie hat gerade belegt: Männer mit Selenmangel haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Prostatakrebs zu erkranken.

We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it.


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