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 Praxis Dr. med. Erik-C. Miller 
                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Anti-Aging
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Lieber von Picasso gemalt als vom Leben gezeichnet.
                                                          
Niemand wird gerne alt. Frauen fragt man nicht nach ihrem Alter, Schauspielerinnen verheimlichen es grundsätzlich. Nur leider - wir werden alle älter, Tag für Tag, übrigens auch die Männer:

Altern Mann
(entnommen: Medical Tribune)

Unter Anti-Aging (Synonyme: Well aging, Life style) werden alle Bemühungen zusammengefasst, die geeignet sind, die biologischen Alterungsprozesse aufzuhalten, das Altern zu verlangsamen. Wir wollen gesund und "jugendlich" fit alt werden.

Mit 20 hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit 60 das Gesicht, das er verdient.
                                                                                                                                        Albert Schweitzer


Zuerst sind hier natürlich alle Vorsorgemaßnahmen zu nennen, die wir hier zusammengestellt haben.
Aber "Vorsorge" soll vorzeitiges Altern durch Krankheiten verhindern bzw. vorbeugen. Anti-Aging geht weiter. Die biologische Uhr kann zwar nicht zurückgedreht werden, Sie soll einfach langsamer laufen. Je früher sie die Uhr auf "langsam" stellen, desto effektiver.

Noch einmal zur Klarstellung:
Ewige Jugend gibt es nicht und einen "Jungbrunnen" auch nicht.
Aber: Wir können entweder die Falten, die wir bekommen, kosmetisch operativ beseitigen oder wir können versuchen zu verhindern, dass Falten überhaupt entstehen. Letzteres ist Anti-Aging.

Wie geht das ?
In erster Linie hormonell.

Aber fangen wir ganz von vorne an:
Alle Vorgänge in unserem Körper funktionieren eigentlich bis ins hohe Alter normal, vorausgesetzt, sie werden durch keine Erkrankung beeinträchtigt.
Zum Beispiel Insulin, ein wichtiges zentrales Hormon der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), dass den Blutzucker reguliert, steht auch noch bei einem 100-jährigen, so er nicht an Diabetes leidet, voll und ausreichend zur Verfügung.

Einzig und allein eine Gruppe von Hormonen wird mit zunehmendem Alter immer weniger produziert, ihre Blut-Spiegel fallen ab dem 27. Lebensjahr kontinuierlich ab: Die Sexualhormone. Und hier besonders bei der Frau Östrogen und beim Mann Testosteron und deren beider wichtiger Vorläufer DHEA:

Hormonspiegel

Diese Hormone steuern - sozusagen als Top-Manager - alle wesentlichen Vorgänge in unserem Körper (Presse).

Warum fällen sie dann aber ab?

Biologisches Ziel des Daseins in der Natur ist die Reproduktion, d.h. die Vermehrung.
Klassisches Beispiel: Die Eintagsfliege. Sie lebt nur einen Tag um Millionen von Eiern zu legen - Ziel: maximale Nachkommenschaft - um dann sofort zu sterben. Wir kennen das Gen heute und könnten die Lebenszeit der Fliege leicht auf 2 Tage verdoppeln. Aber warum sollten wir dies tun, mehr Eier legt sie dann auch nicht. Sie würde nur in Nahrungskonkurrenz zu ihren Nachkommen treten. Dieses Beispiel mag extrem sein.

Aus biologischer Sicht macht es auch keinen Sinn, wenn die Gene einzelner Tiere zu oft vererbt werden, die natürliche Auslese wird gefährdet.
Dies wird in der Natur denn auch denkbar einfach und effizient geregelt:
Beim weiblichen Tier (genau wie bei der Frau) wird die Produktion der Hormone (Östrogene) in den Eierstöcken geringer, weitere Schwangerschaften werden nicht mehr möglich. Das biologische Ziel ist erreicht und der Löwe will auch überleben.
Beim männlichen Tier sinkt der Hormonspiegel (Testosteron) ebenfalls, es wird schwächer und von jüngeren, stärkeren Nebenbuhlern abgelöst, die jetzt die Befruchtung der Weibchen übernehmen; Testosteron wird heute als Doping missbraucht:

Doping

Was ist von der nachlassenden Sexualhormon-Produktion betroffen?

Der gesamte Organismus (Stoffwechsel) leidet durch die erniedrigten Hormonspiegel:

1. Der Cholesterinspiegel steigt an

Cholesterinwerte

und hier besonders das "schlechte" LDL, das "gute" HDL sinkt.
Es kommt zu Ablagerungen an den Gefäßwänden (Endothel), die Blutgefäße werden verengt, die Durchblutung gestört: Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Frauen überholen die Männer hinsichtlich des Infarktrisikos (für Herz und Gehirn) in der Postmenopause.
Die Östrogene, die in jungen Jahren die Gefäße freigeputzt haben, fehlen jetzt.
Den Cholesterinspiegel im Blut über die Nahrung zu reduzieren ist ein alter "Irrglaube" w.

2. Die verminderte Durchblutung wirkt im Gehirn noch in ganz anderer Weise. Die Gedächnisleistung sinkt, die Nervenzellen werden eingemauert und können mit den Nachbarzellen nicht mehr kommunizieren, Altersdemenz und Alzheimer sind die Folge.
Witz

Hier finden Sie zwei Tests,
prüfen Sie, was Sie noch drauf haben: 1. Gedächnis-Test: online, 2. Memory: online.

Alle anderen Sinnesorgane sind genauso betroffen: Die Linsen im Auge werden trübe (Grauer Star = Katarakt, 500.000 Operationen pro Jahr in Deutschland), das Hörvermögen lässt - bes. für hohe Frequenzen - nach.

3. Der Knochenstoffwechsel ist gestört, der östrogengesteuerte Aufbau fehlt zunehmend, Osteoporose ist die Folge. Wenn ein Kind oder ein junger Mensch stürzt, passiert meist - außer ein paar Abschürfungen der Haut - nichts, ein Älterer bricht sich die Rippen, den Schenkelhals, Wirbelkörper usw. Der Rücken wird rund.

4. Die Muskulatur geht zurück, der Gang wird unsicher. Die Bänder "verkalken" und werden kürzer, die Bewegungen werden eingeschränkt, man wird steif. Oma kriegt den Spagat nicht mehr hin, Opa kommt mit den Händen nicht mehr auf den Boden.

5. Der schlecht durchbluteten Haut fehlt die "Frische", sie erscheint zunehmend grauer. Die östrogengesteuerte Wassereinlagerung in der Unterhaut fehlt, die Haut wird faltig.
Die Schleimhäute produzieren zu wenig Schleim und werden trocken: Mund und Scheide. Der Geschlechtsverkehr wird erschwert oder unmöglich. Die gestörten Schleimhäute entzünden sich leicht. Pilzinfektionen nehmen im Mund genauso zu wie im Genitalbereich. Hier steigt die Infektionsgefahr überhaupt.

6. Die Nägel bekommen Rillen, sie wachsen nicht mehr so wie früher, die einstige Pracht schwindet.

Fingernägel

7. Das Kopfhaar (bei beiden Geschlechtern östrogengesteuert) lichtet sich, die Haare fallen aus. ER steuert auf eine Glatze zu, bei IHR schwindet die einstige Fülle, der ganze Stolz junger Jahre ist dahin. Außerdem schwindet die Farbe, das Haar entfärbt sich und wird grau oder gar weiß.

Haarausfall

8. Die Körperhaare (bei beiden Geschlechtern testosterongesteuert) fallen ebenso aus. Der Bart von IHM wird licht und grau/weiß, SIE bekommt einen "Damenbart" (Testosteron, das zuerst produziert wird, übersteigt die stark abfallenden Östrogene).

9. Die fehlenden Sexualhormone und die resultierende allgemeine Inaktivität führen zu einer Störung des Fettstoffwechsels und zur Vermehrung von Fettgewebe: "Stau am Mittleren Ring" wie man in München sagt, man wird dicker, der BMI steigt.
Zunehmender Fettanteil (Adipositas) führt zu einer erhöhten Insulinresistenz, ein Diabetes ist nicht mehr fern:

Fettverteilung

Während von der gynoiden Fettverteilung (Birnentyp) kaum Risiken ausgehen,  kommt es bei der  androiden  Fettverteilung (Apfeltyp) zu einem deutlichen Anstieg an Herz- Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten.
Der Birnentyp ist der Fettverteilungstyp der gesunden jungen Frau; es handelt sich hier um zusätzliches "Fortpflanzungsfett" als Energiereserve für Schwangerschaft und Stillperiode.
In den Wechseljahren kommt es aber zu einer Umverteilung des Fettes zum gefährlichen Apfeltyp durch das allmähliche Versiegen der Östrogene.

Deshalb ist die wichtigste Anti-Aging-Maßnahme der Ersatz der Hormone w

Die Wichtigste, nicht die Einzige. Anti-Aging beschränkt sich natürlich keineswegs auf eine Hormonersatztherapie.
Bewegung, Ernährung, gesunde Lebensweise gehören genauso dazu, wie die Vermeidung von Genußgiften (Rauchen, Alkohol im Übermass).

Hier erhalten Sie einen Überblick über Life Science- und Health Care- Produkte:



Gemeinsames Ziel aller Anti-Aging Maßnahmen ist:

Besser mit 80 auf dem Fahrrad als im Rollstuhl!


We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it.

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