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Praxis Dr. med. Erik-C. Miller |
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Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln. Anatole France Wir alle wissen, wie wichtig Bewegung ist, es hieße Eulen nach Athen tragen, das hier ausführlich zu belegen: Wer rastet, der rostet. Bewegung, besser als sportliche Betätigung verstanden, ist ein Grundpfeiler einer gesunden Lebensführung und auch für ein gesundes Altern. (entnommen: Medical Tribune) Durch Bewegung werden die Kalorien verbrannt, die wir beim Essen (und Trinken!) zuführen: ![]() Wir essen übrigens hauptsächlich, um uns bewegen zu können. Nur ein geringer Teil der zugeführten Nahrung wird für die Aufrechterhaltung vitaler Grundfunktionen unseres Organismus einschließlich kleiner Reparaturen benötigt. Bewegen wir uns nicht, nehmen wir zwangsläufig an Gewicht zu. Der Mensch ist - von Gott oder wem auch immer - nicht für eine Bürotätigkeit oder Fließbandarbeit erschaffen. Unsere Vorfahren waren Sammler und Jäger. Sie sind also viel gelaufen, nicht nur gelegentlich, auch ausdauernd und schnell - das Wild hat sicher nicht gewartet. Bewegen wir uns nicht, wird die zugeführte Energie nicht verbrannt, sie wird als "Reserve" abgelagert, eigentlich sehr vernünftig, bedenkt man, wie schwierig es für unsere Vorfahren war, jeden Tag eine Mahlzeit auf dem Tisch zu haben. Die Natur wurde allerdings vom Kühlschrank überrascht, darauf hat sie sich noch nicht einstellen können. ![]() Diesen "Reserven" kommen Sie mit keiner Diät bei. Glauben Sie also nicht, durch eine "Wunderdiät" allein - und vor allem auf Dauer - abnehmen zu können. Wer das glaubt, befindet sich auf einem Holzweg. Umgerechnet wird übrigens, aber nicht in EURO sondern in BMI: Das Gewicht wird heute als Body-Mass-Index (BMI = Körpergewicht in Kg / Körpergröße in Meter zum Quadrat = kg/m2) angegeben: Kennen Sie Ihren Body Mass Index? Nein? Dann können Sie ihn jetzt bestimmen (öffnen Sie das Programm, es wird nichts auf Ihrem Rechner installiert) :Wird der BMI grün angezeigt, ist er normal, ein gelber Wert weist auf Erhöhung (Erniedrigung) hin und ein roter Wert sollte bei Ihnen die Alarmglocken läuten lassen! Allerdings bringt schon viel, den Taillienumfang zu messen: ![]() Den Empfehlungen gemäß sollten Männer einen Grenzwert von 102 cm, Frauen von 88 cm nicht überschreiten; dies entspricht etwa einem BMI von 30. Darüber spricht man von Adipositas, dem Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II. Noch besser ist es, auch den Hüftumfang zu messen: Hat der Taille-Hüft-Quotient die Zahl 0,85 überschritten, ist Gefahr im Verzug, bei 0,95 besteht ein ernstes Problem. Alarmierend ist, dass in Bayern bereits 13,2 % der Kinder übergewichtig sind, 3,5 % davon adipös: ![]() Übrigens: Wer es dennoch schafft und auf Dauer 5 % Körpergewicht allein durch Diät abnimmt, verkürzt sein Leben, große Studien belegen das. Der psychische Stress ist offenbar zu groß. Also hungern Sie nicht einfach drauflos: Bewegen hilft auch einseitige Belastungen, denen wir alle ja in der einen oder anderen Art im Berufsleben ausgesetzt sind, auszugleichen und Schäden an Gelenken und Wirbelsäule vorzubeugen. Fangen Sie schon morgens - oder/und auf dem Heimweg - in der U-Bahn an: ![]() ![]() (entnommen der
Wiener U-Bahn)
Und: Etwas Sport treiben, kann nun jeder, ausnahmslos jeder! Es muss vielleicht nicht Tennis sein, obwohl die Platzgebühren mindestens im Sommer durchaus erschwinglich sind. Jogging ist - abgesehen vom Schuhwerk - völlig kostenlos, genauso wie Nordic Walking. Die Stöcke sollten bis zur Höhe des Bauchnabels gehen, mesit sind sie Höhenverstellbar:
Mehr Spass macht Joggen oder Nordic Walking mit einem Schrittzähler (er misst Schritte, Strecke, Laufdauer und Kalorienverbrauch, und speichert die Daten mehrere Tage, verschiedene Anbieter, Dokumentation für ein Mustergerät: ): ![]() ![]() Und für Gymnastik findet sich auch in unserer bezahlbaren und bezahlten Wohnung ein Platz, es kostet also auch nichts. Auch Skilanglauf kann fast überall durchgeführt werden, teure Liftkarten entfallen. Denken Sie mal nach, irgendetwas für Sie geeignetes fällt auch Ihnen ein. ![]() Sie müssen auch nicht gleich von einem Extrem ins andere fallen. Fangen Sie langsam an. Die Pulsfrequenz sollte aber schon etwas steigen: Streben Sie einen Wert um 120/min an. Mit 3 Kniebeugen ist es nicht getan. Steigt die Pulsfrequenz nicht an und kommen Sie nicht ein Wenig ins Schwitzen, dann ist es: Rausgeschmissene Zeit und Geld, ausser Spesen nichts gewesen. Allerdings muss auch nicht gleich die Zunge bis zum Knie raushängen. Eigentlich ist nur wenig Bewegung ausreichend, wöchentlich 3 bis 4 mal 30 min oder täglich 15 min. Das schaffen auch Sie. Nehmen Sie sich etwas vor, was Sie auch einhalten können, und zwar regelmäßig, der Sport soll Spass machen! Kennen Sie schon "Spinning", den letzten Schrei? Das ist "Fahradfahren" in einer Gruppe mit Musik; kleine Studios gibt es bald an jeder Strassenecke: ![]() Aber bei allem Sport sollte Ihre Psyche auf keinen Fall schlapp machen. Prüfen Sie deshalb gleich Ihren Biorhythmus, machen Sie es auch, wenn Sie daran nicht glauben, es entspannt:
Wenn der Rhythmus nicht so passt: Sie können sich übrigens durchaus auch selbst belohnen, wenn Sie es geschafft haben und durchhalten!
Scheuen
Sie also die Waage nicht!Kontrollieren Sie Ihr Gewicht täglich und notieren Sie es. Also: Wer schon Übergewicht hat, auf welche Einladung warten Sie noch? Und wer noch kein Übergewicht hat: Wollen Sie erst wissen wie es ist? We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it. Top Next |