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 Praxis Dr. med. Erik-C. Miller 
                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Zink

Zink ist wie Selen in der präventiven Medizin ebenso etabliert wie als Therapeutikum verschiedener Erkrankungen.
Allerdings sollte Zink nur in Form einer organischen Verbindung (Aspartat oder noch besser Orotat) eingenommen werden, da es so wesentlich besser vom Darm aufgenommen werden kann als in anorganischen Verbindungen wie Sulfat oder Chlorid. In Großbritannien und den USA wird fast ausschließlich Zinksulfat verordnet, dass in höherer Dosierung sogar als Brechmittel wirkt. Achten Sie also darauf, dass Sie eine organische Verbindung bekommen.

1. Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten hat sich Zink gut bewährt. Wer regelmäßig 15 mg Zinkorotat täglich zuführt, erlebt wesentlich weniger Erkältungserkrankungen. Erwischt es einen dennoch einmal, die kurzzeitige Verdoppelung der Dosis vertreibt eine Erkältung auch sehr viel schneller wieder.
Eine Tablette Zinkorotat POS enthält 6,3 mg Zink, eingenommen werden also "normal" 2 Tabletten täglich und falls man dennoch mal krank wird: Für 2-3 Wochen die doppelte Dosis.

2. Diabetiker scheiden ab einem Blutzucker-Schwellwert von 180 mg/dl (10,0 mmol/l) diesen überschüssigen Zucker mit dem Urin aus. Dabei gehen dem Organismus neben viel Flüssigkeit (sie müssen trinken!) auch Spurenelemente verloren, insbesondere Zink.
Das ist für Diabetiker ein echtes Problem, denn Zink mischt nicht nur bei unzähligen Stoffwechselreaktionen mit, es ist auch entscheidend an der Regulation des Blutzuckers beteiligt. Fehlt es, kann die Regulation des Blutzuckers vollends außer Kontrolle geraten.

3. Typische Zinkmangelsymptome sind Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Verdauungsprobleme, Haarausfall, Sehstörungen bei Dunkelheit und Störungen des Geruchs- und Geschmacksempfindens.

4. Zinkorotat hilft deshalb auch gut bei Haarausfall, über den Frauen nicht so selten klagen. Die Dosierung ist ähnlich, nur umgekehrt: Man fängt mit der hohen Dosis 2-3 mal 2 Tabletten) an und geht, wenn der Haarausfall gestoppt ist, auf eine Erhaltungsdosis (2-3 Tabletten pro Tag) zurück.

5. In einer neueren Studie hat man nun in England herausgefunden, dass für das Entstehen von Altersflecken ein Zinkmangel mit verantwortlich sein kann. Unter Zinkzufuhr können die Flecken wieder verschwinden. 

6. Nehmen Sie die Tabletten nicht zusammen mit Ihrem Müsli oder anderer Vollkost ein, Phytin bildet mit Zink im Darm schwer lösliche Komplexe, das Gleiche gilt für Calcium und Phosphor, auch in Medikamentenform.
Dagegen fördert die gleichzeitige Aufnahme von organischen Substanzen, wie Vitamin C oder Eiweiss die Resorption von Zink im Darm.

Zink kommt in unserer Nahrung nicht ausreichend vor, eine gute Zinkquelle ist Fleisch (auch Meeresfrüchte):

Zink

Wir essen davon aber nicht so viel, als dass der Bedarf gedeckt werden könnte. Mit zunehmendem Alter wird Fleisch möglicherweise auch gemieden, da der Kauapparat stark belastet wird und dem nicht mehr so standhält. Ausserdem verändert sich der Zinkstoffwechsel, so dass besonders Senioren schneller in einen ausgeprägten Zinkmangel geraten. Zink ist leider in pflanzlicher Kost in keinen nennenswerten Mengen enthalten. 

Da eine Verordnung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu Lasten der Krankenkassen in der Regel ausgeschlossen ist, muss der Patient die Kosten selbst tragen.

Diese sind jedoch durchaus erschwinglich und liegen für Zink deutlich unter 1 € pro Tag. Wie heißt es in einem bekannten Werbeslogan:
"Weil ich es mir wert bin".

We regret that at the moment not yet all left and above in the task bar in English for the order; we operate on it.

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